Dieser Lochkreis war original bei allen Kübelwagen.
Die wichtigsten Kenngrößen bei Felgen sind:
- Anzahl der Befestigungslöcher
- Durchmesser der Lochkreises (LK) in mm
- Breite im Bereich der Reifenauflage (also ohne Rand) in Zoll
- Durchmesser der Felge im Bereich der Reifenauflager (also ohne Rand) in Zoll
- Die Einpreßtiefe (ET) in mm, also die Differenz zwischen Felgenmitte und Auflagefläche der Felge, von außen gemessen. Meist ist die ET>0, d. h. die Felgenmitte ist weiter innen als die Auflagefläche. Je größer die ET, umso kleiner die Spurweite.
Eine typische Angabe lautet z. B.: LK 5x205, 4,5x15, ET 47,5
Darüber hinaus gibt es oft noch verschiedene Ausführungen beim Design (z. B. mit oder ohne Durchbrüche), beim Felgenbett (mit oder ohne Hump) oder beim Material (Stahl oder Alu).
Ein Kübelwagen kann ohne große Probleme auf Käfer-4-Loch-Bremstrommeln umgerüstet werden. Vorteile: 1.) Der unerschöpfliche Fundus an verschiedensten Käfer-Felgen steht zur Verfügung. 2.) Käfer-4-Loch-Felgen sind stabiler und können leichter ausgewuchtet werden. 3.) Die größer dimensionierten Gewinde für die Radschrauben sind haltbarer.
Vorne sind dazu keinerlei besondere Änderungen notwendig. Hinten ist folgendes zu beachten:
Bei Pendelachse:
- Vom äußeren Rand der Bremstrommeln müssen ca. 5 mm abgedreht oder –geflext werden, damit dieser nicht an der Ankerplatte scheuert
- In die Bremstrommeln muß je ein Loch zum Bremsennachstellen gebohrt werden; je nach Ausführung der verwendeten Felgen müssen diese zum Nachstellen wahrscheinlich abgenommen werden.
- Zwischen Bremstrommel und Kronenmutter muß ein Distanzring eingelegt werden.
- Die Verwendung von flachen Käfer-Radkappen ist nicht möglich, da der Achsstummel zu weit hinausragt. Die serienmäßigen Kübelwagenradkappen passen oder die sogenannten „Mooncaps“
Bei Schräglenkerachse:
Die Spur wird pro Seite um ca. 2 cm schmäler, d. h. es sollten Felgen mit entsprechend kleiner Einpreßtiefe oder evtl. Distanzscheiben verwendet werden.
Felgen (auch neue) mit diesem Lochkreis sind oft "krumm", d. h. die fünf Auflagepunkte liegen nicht exakt in einer Ebene. Dadurch verzieht sich auch die Bremstrommel, so daß die Bremse rubbelt.
Abhilfe: zunächst muß man feststellen, welche zwei der vier am Auto montierten Felgen die besseren sind. Das kann man schlecht messen und schon gar nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Das geht am besten auf einem Bremsenprüfstand. Ersatzweise kann man die Bremse so eng einstellen, daß die Beläge deutlich an der Trommel schleifen und dann manuell durch Drehen des Rades prüfen, wie gleichmäßig sie schleifen. Beim Versetzen der Räder auf den Trommeln kann man gleich prüfen, ob letztere auch verzogen sind (was aber selten der Fall ist) und ausgetauscht werden müssen. Die besseren Felgen kommen an die Vorderachse.
Sollte das Ergebnis noch nicht zufriedenstellen, muß man prüfen, bei welcher der fünf möglichen Positionen jedes Rades auf der Bremstrommel die Bremse am wenigsten rubbelt. Die Radschrauben müssen gleichmäßig über Kreuz und möglichst mit einem Drehmomentschlüssen festgezogen werden.
Sollte das Ergebnis immer noch nicht zufriedenstellen, muß man nacheinander jede Radschraube einzeln lösen und prüfen, wann die Bremse am wenigsten rubbelt. Die Felge muß dann durch einen gut dosierten Hammerschlag nach innen oder außen gebogen werden, je nachdem.
Dieser Lochkreis war original bei allen Kübelwagen. Die wichtigsten Kenngrößen bei Felgen sind: Anzahl der Befestigungslöcher Durchmesser der Lochkreises (LK) in mm Breite im Bereich...
mehr erfahren » Fenster schließen Dieser Lochkreis war original bei allen Kübelwagen.
Die wichtigsten Kenngrößen bei Felgen sind:
- Anzahl der Befestigungslöcher
- Durchmesser der Lochkreises (LK) in mm
- Breite im Bereich der Reifenauflage (also ohne Rand) in Zoll
- Durchmesser der Felge im Bereich der Reifenauflager (also ohne Rand) in Zoll
- Die Einpreßtiefe (ET) in mm, also die Differenz zwischen Felgenmitte und Auflagefläche der Felge, von außen gemessen. Meist ist die ET>0, d. h. die Felgenmitte ist weiter innen als die Auflagefläche. Je größer die ET, umso kleiner die Spurweite.
Eine typische Angabe lautet z. B.: LK 5x205, 4,5x15, ET 47,5
Darüber hinaus gibt es oft noch verschiedene Ausführungen beim Design (z. B. mit oder ohne Durchbrüche), beim Felgenbett (mit oder ohne Hump) oder beim Material (Stahl oder Alu).
Ein Kübelwagen kann ohne große Probleme auf Käfer-4-Loch-Bremstrommeln umgerüstet werden. Vorteile: 1.) Der unerschöpfliche Fundus an verschiedensten Käfer-Felgen steht zur Verfügung. 2.) Käfer-4-Loch-Felgen sind stabiler und können leichter ausgewuchtet werden. 3.) Die größer dimensionierten Gewinde für die Radschrauben sind haltbarer.
Vorne sind dazu keinerlei besondere Änderungen notwendig. Hinten ist folgendes zu beachten:
Bei Pendelachse:
- Vom äußeren Rand der Bremstrommeln müssen ca. 5 mm abgedreht oder –geflext werden, damit dieser nicht an der Ankerplatte scheuert
- In die Bremstrommeln muß je ein Loch zum Bremsennachstellen gebohrt werden; je nach Ausführung der verwendeten Felgen müssen diese zum Nachstellen wahrscheinlich abgenommen werden.
- Zwischen Bremstrommel und Kronenmutter muß ein Distanzring eingelegt werden.
- Die Verwendung von flachen Käfer-Radkappen ist nicht möglich, da der Achsstummel zu weit hinausragt. Die serienmäßigen Kübelwagenradkappen passen oder die sogenannten „Mooncaps“
Bei Schräglenkerachse:
Die Spur wird pro Seite um ca. 2 cm schmäler, d. h. es sollten Felgen mit entsprechend kleiner Einpreßtiefe oder evtl. Distanzscheiben verwendet werden.
Felgen (auch neue) mit diesem Lochkreis sind oft "krumm", d. h. die fünf Auflagepunkte liegen nicht exakt in einer Ebene. Dadurch verzieht sich auch die Bremstrommel, so daß die Bremse rubbelt.
Abhilfe: zunächst muß man feststellen, welche zwei der vier am Auto montierten Felgen die besseren sind. Das kann man schlecht messen und schon gar nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Das geht am besten auf einem Bremsenprüfstand. Ersatzweise kann man die Bremse so eng einstellen, daß die Beläge deutlich an der Trommel schleifen und dann manuell durch Drehen des Rades prüfen, wie gleichmäßig sie schleifen. Beim Versetzen der Räder auf den Trommeln kann man gleich prüfen, ob letztere auch verzogen sind (was aber selten der Fall ist) und ausgetauscht werden müssen. Die besseren Felgen kommen an die Vorderachse.
Sollte das Ergebnis noch nicht zufriedenstellen, muß man prüfen, bei welcher der fünf möglichen Positionen jedes Rades auf der Bremstrommel die Bremse am wenigsten rubbelt. Die Radschrauben müssen gleichmäßig über Kreuz und möglichst mit einem Drehmomentschlüssen festgezogen werden.
Sollte das Ergebnis immer noch nicht zufriedenstellen, muß man nacheinander jede Radschraube einzeln lösen und prüfen, wann die Bremse am wenigsten rubbelt. Die Felge muß dann durch einen gut dosierten Hammerschlag nach innen oder außen gebogen werden, je nachdem.